Alle diese Bezeichnungen beziehen sich auf die Lage der Sonde im Dünndarm (Jejunum= ein Teil vom Dünndarm). Grund für eine Darmsonde ist meist die Aspiration von Nahrung, wenn sie in den Magen sondiert wird und dann über die Speiseröhre hochschwappt und in die Lunge hineinkommen kann.
Es gibt unterschiedliche Begriffe und Sondenanlagen:
Eine PEJ oder FKJ ist streng genommen eine Darmsonde, die direkt durch die Bauchdecke in den Darm gelegt wird. Oft wird aber jede Darmsonde PEJ genannt.
Die Liste wird vervollständigt, wenn uns bekannt wird, dass etwas fehlt.
Diese Liste umfasst nicht die Jet-PEGs.
Vorteil:
Die PEJ unterbindet i.d.R. Reflux und Erbrechen. Erstmals können wir unseren Sohn mal zwischendurch ablegen, ohne Angst, zu haben, dass er sich aufregt und bricht. Erstmals können wir sicher sein, dass er recht gut versorgt ist.
Nachteil:
Meist bedeutet Sondieren über eine Darmsonde eine Dauersondierung über 20-24 h am Tag. Nicht immer gelingt es und andere Wege müssen gefunden werden. Hier ein Bericht einer Familie mit einem Kind mit Darmsonde.
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