Erfahrungsbericht zur Micromax 100i von Pfrimmer nutricia

Im folgenden ein Erfahrungsbericht über die Micromax 100 i von Pfrimmer nutricia Micromax 100i (Bild von Pfrimmer nutricia) Wir haben die Flocare micromax 100i von Pfrimmer Nutricia . Wir sind ziemlich zufrieden damit! Wir finden es eine echte Erleichterung, nicht mehr alles per Spritze machen zu müssen. Die Pumpe pumpt nicht kontinuierlich, sondern mit Pausen. Je nach eingestellter Flussrate sind die unterschiedlich lang. Tasten : Flussrate: 0 - 400 ml/h möglich, mit Pfeiltasten zu bedienen Wir haben sie momentan auf 270 ml. Das hat sich so ergeben, als wir nach und nach täglich um 10 ml erhöht haben, nachdem unsere Tochter mit "Dauersondierung" aus der Klinik entlassen wurde. So bekommt sie ihre Milchmahlzeiten in etwa 20-30 min. So schnell haben wir auch ungefähr mit der Hand sondiert, das war unser Ziel. Info: zeigt an, wieviel bereits gelaufen ist. Das ist für uns wichtig, wenn unsere Tochter zeigt, dass sie genug hat, aber die Flasche noch nicht leer ist, dass wir abschätzen können, ob es nun wirklich schon reichen kann, oder ob wir nur eine Pause machen. Zubehör Man braucht Überleitsysteme (wir nehmen jeden Tag ein neues aus hygienischen Gründen; Kosten werden übernommen), an die wir eine Babyflasche von der Art wie die schmalen NUK (die First Choice passen nicht) anhängen (es gibt aber wohl auch andere Anschlüsse für Beutel). Zur Pumpe dazu haben wir einen Ständer bekommen, der "ausgefahren" ca. 50 cm hoch ist und "zusammengeschoben" vielleicht noch 30 cm, sodass er in den Rucksack passt, den wir auch dazu bekommen haben (beides ohne Kosten). Der Schlauch wird ganz einfach in die Pumpe eingelegt, da kann man auch nichts falsch machen. In der Klinik hatten wir nämlich eine, mit der das gar nicht so einfach war. Da brauchten wir ewig, den Schlauch so einzulegen, dass es funktionierte. An dem Schlauch sind mehrere Adapterformen dran. Wir brauchen das aber nicht, bei uns passt er ohne alles. Wenn die Pumpe "leer" anzeigt, sind noch ca. 20 ml im Schlauch. Das ist für uns schon relevant, da es bei uns noch um Babymengen geht. Nach der Benutzung spülen wir durch. Der Akku hält unserer Meinung nach sehr lange und man kann ihn einfach mit einem Netzteil relativ schnell aufladen. Wir sind dadurch sehr mobil geworden, da wir so auch unterwegs gut sondieren können, falls nötig, ohne ständiges Spritzen aufziehen, Flasche umfallen, .... Der Rucksack hat ein Sichtfenster, durch das man die Pumpe auch bedienen kann, ohne sie rauszunehmen. Alarme Bei jedem Alarm bleibt die Pumpe stehen und piept so lange immer wieder, bis man den Alarm quittiert. AIR soll heißen, dass Luft im Schlauch ist. Es alarmiert nicht sofort, sondern erst nachdem eine Pump-Phase vorbei ist. Das soll also "Leer" heißen. Das klappt aber nicht ganz. (s.u. bei Nachteile) OCC steht für Okklusion, also dass die Pumpe nicht fördern kann, weil etwas verstopft. Das ist bei uns, wenn entweder der Schlauch der Pumpe oder der von der PEG verknickt ist, die Rädchenklemme vom Schlauch zu ist oder -wie meistens- die Klemme an der PEG noch zu ist. Mit zu dicker Nahrung hatten wir diesen Alarm noch nie. DOOR wenn die Tür offen ist. Aber das passiert eigentlich nicht aus Versehen, da die Öffnung nur möglich ist, wenn man 2 Schiebern gleichzeitig bedient. So nervt es nur, wenn man die Tür aufmachen muss und dieser ziemlich penetrante Alarm kommt. Batterie Die Batterie gibt bei 10 % Alarm, der nach 5 x wieder aufhört. Erst bei 5 % gibt es länger Alarm. Nachteile 1. Einen für uns großen Nachteil hat das Gerät im Sondieren von festerer Nahrung. Wir ernähren unsere Tochter neben Muttermilch mit normaler pürierter Nahrung oder auch Gläschen. Wenn wir die in die Pumpe machen, pumpt sie zwar eine Pump-Phase ohne Probleme, befördert die Nahrung auch, aber bringt dann in der Pause einen Alarm "AIR". So sondieren wir die Beikost fast nur mit der Spritze. Manchmal füllen wir es ein und drücken halt immer wieder drauf, wenn ein Alarm kommt. Der kommt auch komischerweise nicht immer, aber fast immer! 2. Der Ständer ist verstellbar, aber sofort ausgeleiert und rutscht immer wieder zusammen oder auch auseinander beim Hochheben. 3. Man kann keine Gesamtmenge festlegen, die durchlaufen soll, man darf eben nur soviel, wie man möchte, in die Flasche füllen. (Bei einer anderen Version der Pumpe geht das) 4. Die Pumpe zählt immer in einer Pause die durchgelaufene Menge. Wenn aber ein Alarm auftritt, wird die bis zum Fehler geförderte Menge nicht mitgezählt. Wenn wir zum Beispiel festere Nahrung sondieren und immer wieder dieser Fehler unter 1. auftritt, wissen wir nicht, wieviel durchgelaufen ist. 5. Der Rucksack hat extra Schlitze und Löcher, um das Überleitsystem durchzu fädeln. Wir finden das aber umständlich, weil der Schlauch durchmuss, bevor man den Ständer reintut, sonst klemmt es immer irgendwo. Es geht auch so, dass man die schon bestückte Pumpe einfach in den Rucksack schiebt und den Schlauch aus der oberen Öffnung rauskommen lässt. Tips Auch wenn die Rädchenklemme am Schlauch zu ist, kann manchmal beim Bewegen mal ein Tropfen rauskommen. Da wir darin wohl Meister waren im Herumschleudern, drehen wir jetzt immer einen kleinen Verschluss, der auch bei jedem Überleitsystem dabei ist, auf die Öffnung und haben seitdem nicht mehr überall Flecken

Sondenkinder: 

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