Hier ein Aufruf aus der Universität Graz: Elternbrief.pdf (89,2 kb)
"Univ. Klinik für Kinder- und Jugendheilkunde Graz Psychosomatik und Psychotherapie Univ. Prof. Dr. med. Marguerite Dunitz-Scheer Auenbruggerplatz 30 8036 Graz
Liebe Eltern! Liebe Freunde und Helfer! Heute brauchen wir Ihre Hilfe!
Nachdem ich mich seit Monaten - bisher vergeblich - bemühe, die Fortsetzung der weiteren Arbeit unseres Forschungsassistenten für den Bereich der frühkindlichen Ess- und Fütterungsstörungen zu sichern, wende ich mich mit einem Hilferuf an Sie. Bitte erlauben Sie mir, Ihnen die Situation kurz zu schildern:
Ist-Situation: Wie Ihnen bekannt ist, hat sich an unserer Klinik in den letzten 15 Jahren der klinische Schwerpunkt der Erforschung, Diagnostik und Behandlung frühkindlicher Ess- und Fütterungsstörungen mit besonderer Berücksichtigung der Entwöhnung von Langzeit mittels Sonden ernährter Kinder enorm entwickelt und genießt inzwischen internationalen Ruf. Das Kompetenzzentrum Psychosomatik & Psychotherapie an der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde Graz ist nicht zuletzt durch zahlreiche Veröffentlichungen (in Deutsch, English, Französisch und Italienisch) des "Grazer Modells" im In- und Ausland sehr bekannt geworden. Vielen Kindern und deren Familien konnte ganz wesentlich geholfen und die Lebensqualität der Kinder durch das Erlernen von selbstständigen und selbst gesteuerten Essen und Trinken deutlich verbessert werden. Aber auch für ältere Kinder und Jugendliche, die an schweren, teils lebensbedrohlichen Essstörungen leiden steht unsere Station ganzjährig mit Rat und Tat offen. Das Thema ist eine an Inhalten, Art und Technik gesunde, reichhaltige und ausreichenden Ernährung für jedes Kind zu sichern. Bezüglich Spezifität und Interdisziplinarität und einer guten Mischung aus selektiver Diagnostik, Therapie und Reflexion der Arbeit dürfen wir uns in diesem Bereiche als Universitätsabteilung weltweit einzigartig nennen.
Eigenleistungen: Mit der enormen Unterstützung und einem nicht selbstverständlichen Verständnis auch unserer Spitalsdirektion (Ärztlicher Leiter Univ. Prof. T. Pieber, Pflegedirektion Frau DSK H. Eibl), des Rektors (Univ. Prof. Dr. W. Walter), des Klinikvorstandes (Univ. Prof. Dr. W. Müller), des Departmentchefs (Univ. Prof. Dr. W. Muntean) und dem Stationsleiter (Univ. Prof. Dr. Peter Scheer) ist es gelungen ein wachsendes interdisziplinäres Team aus fast 3 Dutzend Ärzten, Subspezialisten, Schwestern, Ernährungsspezialisten und verschiedensten Therapeuten bis hin zu Dolmetschern und den unersetzlichen Praktikanten zusammen zustellen, welche sich mit Begeisterung, Hingabe und zunehmender Erfahrung und Können inzwischen nahezu ganzjährig und vollberuflich den uns zugewiesenen Kindern mit ihren komplizierten Ess-Fütterungsproblemen widmen. Die Liste der parallel dazu entstandenen Publikationen und eine rege Vortrags- und Fortbildungstätigkeit (siehe Publikationsliste im Anhang) zeigen an, dass wir nicht untätig sind und ein wachsendes Interesse und eine riesige Nachfrage bestehen. Derzeit sind alle Therapieplätze bis Ende September, also für 5 Monate im Voraus „ausgebucht“, wobei wir trotzdem für Krisen und Notfälle auch bei voller Auslastung immer offen sind. Die Kinder kommen mit ihren Eltern inzwischen aus ganz Europa, ein kleines Mädchen kam eben sogar aus Kanada. Die Finanzierung der ambulanten (ca. 200 €/Tag) oder stationären Hilfe (ca. 800 €/Tag) ist dabei für jedes Kind – zwar manchmal nach mühevollen Überzeugungskünsten - entweder durch ihre eigene Krankenkasse oder - in ganz seltenen Fällen – mit dem Modell der Bezeichnung als Forschungsfall zur Gänze gedeckt. Unser Krankenhaus – also letztlich der öffentliche Träger - stellt dabei nicht nur unsere Stellen, sondern auch das gesamte medizinische, therapeutische und technische Know how und Ausrüstung wie Untersuchungsinstrumente, Videoanlage, Computer und Vieles anderes mehr großzügig und relativ unbürokratisch zur Verfügung. Alle telefonischen und Emailanfragen, die für die Flut der Anfragen von betroffenen Eltern und den involvierten auswärtigen Helfern notwendig sind, werden jedoch mangels konkreten Finanzierungsmodellen ehrenamtlich angeboten und nehmen viel Zeit und Sorgfalt in Anspruch.
Neu seit Herbst 2005: Durch eine einmalige Unterstützung der steirischen Landesregierung (Ressort Wissenschaft und Forschung, Landesrätin Edlinger-Ploder) im Ausmaß von 20 000.- Euro gelang es seit 1.10.2005 eine finanzielle Starthilfe für einen ersten Forschungsassistenten zu bekommen, der seither unermüdlich tätig ist und heuer erstmals als „Jungforscher“ eingeladen wurde an der 42. Arbeitstagung für pädiatrische Forschung in Göttingen im Februar 2006 einen Vortrag zu halten. Zusätzlich konnte er als Co-Autor einer Publikation über die Thematik der Langzeitsondierung bei schwerst- und mehrfach behinderten Kinder den heurigen Wissenschaftspreis der deutschen Initiative „Leben-Pur“ erzielen.
Spendenkonto: Seit 2002 haben wir nun – damals angeregt durch ein einmalig stattgefundenes Benefizfußballmatch - ein Spendenkonto eingerichtet, welches durch die großzügige Hilfe von zufriedenen und dankbaren Eltern zusätzliche, anders nicht finanzierbare Ausgaben der Eltern oder Reisespesen des Forschungsassistenten zu wissenschaftlichen Tagungen deckt. Das Kapital dieses Spendenkontos ist jedoch sehr, sehr begrenzt und inzwischen weitgehend aufgebraucht. Die Verwaltung und genaue Buchhaltung des Spendenkontos geschieht mit Hilfe einer unserer Sekretärinnen. Wir suchen nun dringend große und kleine Sponsoren für die
- Weiterfinanzierung des gut eingearbeiteten Forschungsassistenten mit Schwerpunkt Forschungskoordination, Finanzierung weiterer Projekte und Publikationstätigkeit (siehe Liste der laufenden und geplanten Forschungsbereiche).
- Finanzierung einer zweiten ebenfalls bereits gut eingearbeiteten Jungärztin mit Schwerpunkt Kommunikation nach Außen, Elternarbeit, Erstellung einer Homepage, Prävention, Öffentlichkeitsarbeit.
- Gründung eines Elternvereins oder einer spezifischen Initiative, der die Anliegen und Bedürfnisse der Kinder und ihrer Familien zum Thema macht.
Zukunftsprojekt: Wir bitten Sie nun, uns praktisch, finanziell sowie ideell zur Seite zu stehen, um weiterhin für dieses so notwenige, relativ unbekannte und weitgehend vernachlässigte Gebiet gut Arbeit leisten zu können. Wenn Sie Mitglied im Emailforum "E.A.T- Early Autonomy Training: Hilfe für Kinder mit frühen Ess- und Fütterungsproblemen" werden möchten, bitten wir Sie, dies mit einem erstmaligen Beitrag von mindestens Euro 50.- (größere Spenden sind natürlich auch sehr willkommen!) zu bekunden. Sie werden dann mit einem Newsletter über die weiteren Schritte und Pläne dieser Initiative informiert. In der Hoffnung, dass unser Engagement für Ihr Kind heute durch eine gute Erinnerung an uns bei Ihnen zu einer konkreten finanziellen Unterstützung im Sinne einer Spende führen möge (sie erhalten selbstverständlich eine Bestätigung ihrer Einzahlung) bitten wir Sie um Überweisung auf das Sondenkinderprojektkonto:
Lautend auf: Marguerite Dunitz-Scheer Kto. Nr.: 2701941631 bei der Steiermärkischen Bank (BLZ 20815) IBAN: AT112081502701941631 Swift: STSPAT2G Verwendungszweck: Spende
Wenn Sie willens und in der Lage sind, mit uns über eine größere Unterstützung im Sinne eines regelmäßigen Sponsorings (durch z.B. eine Firma oder Company) zu sprechen, bitten wir um konkrete Vorschläge. Parallel zu diesem Spendenaufruf haben wir in den letzten 6 Monaten unzählige Einreichungen bei österreichischen Trägern sowie als EU Projekt gemacht, welche aber trotz großen Bemühungen auch unter Einbeziehung verschiedener politischer Ebenen alle nur zu einer Vertröstung auf unbestimmte Zeit geführt haben. Unser Forschungsassistent verdient ca. Euro 1400.-/Monat, sodass jede Spende ihm und unserem Anliegen wirklich zugute kommt.
Mit ganz herzlichen Grüssen und großem Dank schon im Voraus!
Ihre Marguerite Dunitz-Scheer"
Zum Download und Verteilen: Elternbrief.pdf (89,2 kb)

Kommentare
uten Tag! Unser Enkel,
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Sehr geehrter Herr
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Sehr geehrte Damen und
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Liebe Daniela, vielen Dank
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Hallo Mandy! Ich habe eine
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